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Elfriedes Sicht der Dinge

by am Mai 20, 2010

Theater bedeutet nicht nur Sprechen auf der Bühne. Deshalb dringen wir in den bildnerischen Bereich vor und gestalten eine Maske, die uns – wenn man sie aufsetzt – hoffentlich die Welt aus der Sicht von Elfriede Jelinek zeigt.

Basismaterialien sind: Eine Soldaten-Gasmaske, eine Taucherbrille, ein Opernglas und ein Fernrohr. Viktoria, unsere “Masken-Bildnerin”, erläutert ihr Konzept wie folgt:

Maske A:
1 – Form: Gasmaske, weil  Jelineks Werk sich auf den Krieg bezieht und um ein ungutes Gefühl im Beobachteten hervorzurufen.
2 – Sicht: Durch Operngläser (?) vergrößert, Jelinek sieht genau hin, sie sieht Vorfälle, die gerne versteckt und vergessen werden wollen, Vergrößerungsgläser zum besseren Durchblick.
3 – Totenkopf: Da sie auf Tabuthemen, Tote bzw. Ermordete hinweist.
4 – Mundschutz: Als Schutz vor Kritik und Hass, die ihr entgegen gebracht werden.
5 – Taschenlampe: Um “Licht ins Dunkel” zu bringen, um im Dunkeln sehen zu können, sowie als Verweis darauf, dass das Massaker von Rechnitz nachts passiert ist.

Maske B:
1 – Form: Totenkopfähnlich, Verweis auf die Toten von Rechnitz.
2 – Sicht: Durch Lupengläser vergrößert, zum besseren Durchblick, um die Vorfälle in Rechnitz “genauer unter die Lupe nehmen zu können”.
3, 4, 5 - Siehe Maske A.

(Weitere Skizzen und Fotos der “Bastelstunde” kommen bald, hier ist eine erste Skizze als Vorschau!)

Von → Projekte

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